Das Team des Forensischen Instituts

von links (für Grossansicht auf Namen klicken):

Monika Egli-Alge, lic. phil. I
Geschäftsführerin
Fachpsychologin Psychotherapie FSP
Rechtspsychologin SGRP

Martina Loher,lic. phil.
Psychologin FSP
Rechtspsychologin SGRP

Martina Windler, lic. phil.
Psychologin FSP
Rechtspsychologin SGRP

Chris Krapf Fofana
, lic. phil. I
Psychologin, Paar- und Familientherapeutin

Serena Ferrara, cand. phil. I
psychologische Mitarbeiterin

Meinrad Rutschmann,
Dipl. Heilpädagoge FH,
stellvertretender Geschäftsführer

Matthias Maguhn, lic. phil.
Psychologe FSP
Rechtspsychologe SGRP

Anna Barbara Amstutz, cand. phil. I
psychologische Mitarbeiterin

Nicht auf dem Foto:

Matthias Schmelzle,
Dr. med. Dipl. Psych.
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie FHM,
Leitender Arzt Tageskliniken der Spital Thurgau AG

Heidy Michel
Sozialarbeiterin FH

Heidi Sauder

Backoffice



Die Zielsetzung des Instituts ist klar:
"Missbrauch verhindern - Veränderung fördern". Das setzt voraus, dass in Richtung Gewalt und Sexualdelinquenz auffällige oder bereits straffällig gewordene Jugendliche möglichst frühzeitig niederschwellig erfasst, abgeklärt und mit dem Ziel der gesellschaftlichen Integration individuell therapiert werden. Sobald sie in der Lage sind, durch neue Sichtweisen Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen, sinkt durch die herbeigeführte Veränderung sowohl die Missbrauchsgefahr wie die Rückfallquote markant.

forio tritt dafür ein, dass jugendliche Delinquenten auch als Menschen und nicht nur als Täter wahrgenommen werden. Hintergrund ist das Wissen um die Notwendigkeit einer systemischen und psychodynamisch ausgerichteten Sichtweise. Einem Sozialverhalten ausserhalb der gesellschaftlich akzeptierten Norm ist namentlich in jungen Jahren mit rein reaktionären Repressivmassnahmen nur dürftig beizukommen. Bleibt es bei einer Bekämpfung der Symptome, ist die Wiederholungsgefahr virulent hoch, da echte Einsichten fehlen, beziehungsweise die Persönlichkeitsentwicklung nicht gefördert wird.

Für eine erfolgreiche und stabile Integration ist das interdisziplinäre Wirken der Forensik unabdingbar. Straffällig gewordene Kinder und Jugendliche sind dabei nicht nur im Kontext ihrer Taten, sondern auch in der psychischen, familiären, schulischen und sozialen Einbettung zu erfassen und zu behandeln. Wichtige Partner dafür sind Erziehungsberechtigte, Schulen und für den strafrechtlichen Massnahmenvollzug die Jugendstrafverfolgungsbehörden. Diese individuelle Abstimmung aller Partner zu einem effektiven Paket ist die Grundlage zum Erfolg.


Im forio-Fachbeirat vertreten sind:
Hanspeter Amann, Heimleiter Platanenhof
André Baeriswyl, Leiter Anlauf- und Beratungsstelle KSZ Kinderschutzzentrum St. Gallen
Prof. Dr. med. Willi Felder, Chefarzt der universitären Psychiatrischen Dienste UPD Bern
Sybille Kaufmann, Kinderschutz konkret, Fachstelle für Kinderschutzfragen
Dr. med. Sibille Kühnel, Kinder- und jugendpsychiatrische Praxis, Aufwind Altstätten
lic. iur. Alexandra Ott Müller, Jugendanwältin
lic. iur. Hans Wiprächtiger, Bundesrichter
Elisabeth Zecchinel, Heilpädagogin
Dr. med. Ulrich Zulauf, Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst Thurgau a.D.